Hilfe mit Fragen und Antworten

Alle plattformrelevanten Fragen und Antworten findest Du in unserem Hilfe Center. Auf der Plattform app.bring-together.de selbst, kannst Du über den Hilfebereich unten Links darauf zugreifen. Die Hilfe schlägt Dir passend zur Ansicht Themen vor. Alternativ kannst Du über die Suche Deine eigene Frage nachschlagen. Ist diese nicht vorhanden, schreibe uns gern über die Kontaktaufnahme oder via E-Mail an . Aktuell befinden sich auf dieser Seite allgemeine Fragen und Antworten zur Matching-Plattform bring-together und zum Unternehmen. 

Fragen

Antworten

Was kann ich auf bring-together machen?

— Gemeinschaftsprojekte erstellen und finden
— Mitstreiter und Gleichgesinnte für Gemeinschaftsprojekte finden
— Objekte für Gemeinschaftsprojekte erstellen und finden
— Beratung und Workshops zu Gemeinschaftsbildung finden
— Dienstleistungen zum Thema Gemeinschaft erstellen und finden
— Finanzierung für Gemeinschaftsprojekte ermöglichen und finden

Wie finanziert sich bring-together?

Das Betreiben von bring-together kostet viel Arbeitskraft, einiges an Infrastruktur und Organisation. Regelmäßig arbeiten 8 Menschen mit Herz und Seele daran. Von Juli 2015 bis Juli 2018 wurde das Projekt ehrenamtlich realisiert. Der erste Teil des Matchings wurde durch unsere UnterstützerInnen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne finanziert. Ab August 2018 ist die Patchwork Communities UG (haftungsbeschränkt) gegründet und möchte im rechtlich abgesteckten Rahmen weiter an bring-together arbeiten.

Unser Ziel ist es die Kosten und Weiterentwicklungen über die Community zu finanzieren. Sprich, von jedem einzelnen Nutzer. Wir haben lange überlegt, wie ein tragbares und faires Preismodell aussehen kann und uns entschlossen die Frage weiterzureichen. Eine Umfrage innerhalb der Community zeigt, dass ein Paketmodell unter 20€ monatlich für Suchende und Projekte durchaus denkbar wären. Wir haben uns bewusst gegen ein Abomodell entschieden und bieten in unserem Kiosk käufliche Zusatzfunktion an. Unsere Arbeit kann natürlich auch jederzeit mit dem »Dauerauftrag für Support« finanziell unterstützen.

Warum finanziert sich bring-together nicht über Werbung?

Datenschutz und Privatssphäre sind unser oberstes Gebot. Weder wollen wir von Werbenetzwerken getrackt werden, noch möchten wir das unseren Besuchern zumuten. Innerhalb der Plattform geben Nutzer teilweise auch sensible private Daten an, hier Werbung über externe Dienstleister und deren Scripte einzubinden, könnte die Daten der Nutzer potentiell gefährden. Außerdem sind wir auch aus ästetischen Gründen der Meinung, dass Werbung beim Lesen und Konzentrieren stört, selten gut gemacht ist und auf Mobilgeräten wie Smartphones wertvollen Bildschirmplatz einnimmt. Aus wirtschaftlichen Gründen ist ein Werbekonzept erst ab einer sehr großen Anzahl von regelmäßig aktiven Nutzern tragbar und Werbeblocker verringern diese Zahl unkalkulierbar. Unser Ziel ist es ein Modell zu etablieren, das sich durch alle Nutzer trägt, um die entsprechende Wertschätzung zu erhalten und unabhängig von großen Konzernen auf eigenen Beinen zu stehen.

 

Warum ist bring-together trotz UG ein Sozialunternehmen?

Die Gemeinnützigkeit wird im Bereich »Wohnen und Leben« leider nicht vergeben. bring-together versteht sich als Sozialunternehmen, weil es zum einen sozial und nachhaltig handelt und zum anderen Lösungen für den sozialen Bereich unserer Gesellschaft entwickelt. bring-together möchte mit seinen Angeboten, Produkten und Handlungsweisen die Welt besser machen und aktiver Teil der globalen Transformation und Changemaker-Bewegung sein.

 

Für wen ist bring-together gemacht?

Für alle die, jenseits der üblichen Wohnformen wie Singlehaushalte und Einfamilienhäuser leben möchten. bring-together ist für Gemeinschaftssuchende und Initiatoren von Gemeinschaftsprojekten. Zukünftig möchte bring-together mit Stiftungen, Vereinen und Gemeinden gemeinschaftliche Wohnformen fördern, indem sich die Plattform für kommunale Gebäude, Flächen und Leerstände öffnet. Eine frei zugängliche Online-Plattform kann den ländlichen Raum durch das Vermitteln von Gemeinschaftssuchenden und  Wohngruppen stärken. Dies verkürzt die Suche nach ländlichen Grundstücken und stärkt die Gemeinden durch Zuzug sowie das Einsparen von großen Werbebudgets zur Einwohnergewinnung.

Wie »ticken« die Menschen?

 

Warum bring-togther nutzen, wenn es kostenlose Alternativen gibt?

Es steht Dir völlig frei Deine Projekte oder Suchprofile anzulegen, wo Du möchtest. Du kannst auch parallel mehrere Plattformen nutzen. Wir haben uns entschieden ein weiteres Wohnportal zu entwickeln, das nicht auf einem klassischen Anzeigenformat besteht, sondern ein dynamisches Matching ermöglicht. Auf diese Weise werden Bedürfnisse zusammengebracht und nicht nur Anfragen. Wir stellen ebenfalls die Funktionen von klassischen Anzeigenportalen bei uns kostenfrei zur Verfüngung. Funktionen, die uns von den anderen unterschieden, und Dir einen Mehrwert geben, kosten eine monatlichen Beitrag. Je nach Deinem Bedarf kannst Du ein Preismodell wählen.  

Werte und Toleranz können sehr unterschiedlich ausgelebt werden.

 

Warum ist ein weiteres Wohnportal notwendig?

Im Gespräch mit Initiatoren von Wohnprojekten und auch mit Suchenden für gemeinschaftliches Wohnen sind wir immer wieder auf folgende Erfahrungen gestossen:
— Frustrierende Suche, weil nicht klar ist, was das Gegenüber möchte
— Es sind keine einheitlichen Informationen verfügar
— Viele lange Kennlerngespräche, die teilweise sinnlos sind
— Viel Zeit geht für »Traumtänzer« drauf
— Sinkende Motivation durch viele negative Erfahrungen
— Großer Zeitaufwand für das Beantworten von Anzeigen

Was macht bring-together anders?
— Zeitsparend, weil Informationen vom Gegenüber vorhanden sind
— Aktive Auswahl auf beiden Seiten, weil beide Parteien einsehbar
— Vorauswahl durch das Matching grenzt die Kontaktanfragen ein
— Weniger Kontakte, aber mit gemeinsamer Basis
— Parameter werden abgefragt, über die man nicht mehr reden muss
— Es bleibt mehr Zeit, um zu schauen, ob die Chemie stimmt
— Gruppenbildung begleitend
— Langfristige Gemeinschaften durch passende Vorschläge

Warum ein Matching zielführend ist.

 

Warum ein Matching statt klassischer Anzeige oder Suchfilter?

Anzeigen werden nur einmal veröffentlicht und erfordern dann viel Geduld, bis die ersten Reaktionen eintreffen. Meistens ist nicht klar, wer sich meldet und welche Informationen beim ersten Kontakt preisgegeben werden. Für uns diese diese Art der Suche passiv

Beim Matching gibst Du ebenfalls Informationen von Dir an, vielleicht etwas mehr als bei einer klassischen Anzeige. Soweit sind die beiden Formate identisch. Allerdings hast Du beim Matching die Möglichkeit, selbst aktiv nach passenden Menschen oder Projekten zu schauen. Die Suche ist somit aktiv von Dir selbst initiiert und betreut. Zusätzlich weißt Du beim ersten Kontakt bereits einiges über Dein Gegenüber und kannst gezielt nach offenen Punkten fragen oder ein erstes Gespräch vereinbaren. 

Was ist der Vorteil vom Matching statt klassischer Anzeigen?

 

Muss ich mich anmelden, um bring-together zu nutzen?

Ja, entweder mit Google bzw. Facebook oder mit einer E-Mail-Adresse und Passwort.

Was kostet die Nutzung von bring-together?

Grundsätzlich ist die Nutzung der Plattform kostenfrei. Jeder kann Gemeinschaftsprojekte und Mitstreiterprofile anlegen. Diese können von anderen zahlenden Mitgliedern gefunden und kontaktiert werden. Um selbst aktiv zu suchen, wird gegen einen bestimmten Betrag das Matching aktiviert. In diesem Zustand ist es möglich andere Projekte, Wohngemeinschaften und Mitstreiter zu finden. Das Besondere daran ist, dass in Abhängigkeit der Angaben passende Ergebnisse angezeigt werden. 

Übersicht der Funktionen und Preise 

 

Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es für die Zusatzfunktionen?

Die Zusatzfunktionen können gekauft werden mit:
— Paypal
— Banküberweisung (Vorkasse)
— Visa und Mastercard Kreditkarten
— Sofortüberweisung
 

Gibt es eine App für Smartphones?

Die Plattform selbst kann im Browser auf mobilen Geräten uneingeschränkt genutzt werden. Im Moment gibt es keine klassische App, deren Entwicklung jedoch in zwei Phasen angedacht ist.

Phase 1 – App für einfachere Handhabung
Es sind nur gezielte Funktionen nutzbar z.B. Schnelleinstieg für Suchende mit kürzeren Formularen und optimale Ansichten für Nachrichten und Termine. 
Kosten für die Entwicklung​: 24.000 EUR

Phase 2 – App für Plattform
Mit der ersten Phase zusammen wird eine App zum vollständigen Funktionsumfang ausgebaut. 
Kosten für die Entwicklung​: 30.000 EUR

 

Wie funktioniert das Matching eigentlich?

Aus der Angabe von unterschiedlichen Daten eines Profils/Projekts wird ein Abgleich mit anderen Profilen/Projekten gemacht. Je mehr Übereinstimmungen, umso höher die Matching-Quote (Angabe in Prozent). Die eingegebenen Daten sind unterschiedlich gewichtet und ergeben intern eine Punktzahl, fehlende Daten werden negativ gewichtet und beeinflussen das Ergebnis mit einer schlechteren Quote. Auf diese Weise werden präzisere Angaben durch bessere Ergebnisse ausgedrückt.

 

Was bedeutet sozio-psychologischer Algorithmus?

»Wo kommt die Expertise für das Matching her? Ihr sprecht von einem sozio-psychologischen Algorithmus. Haben Euch Psychologen oder Soziologen unterstützt, oder wie seid Ihr zu Euren Kriterien gekommen? Was sagt Euch, dass das XY mit rein muss, und nach welchen Regeln lasst Ihr das am Ende in den Passungsindex einfließen? Basiert das auf reinem Erfahrungswissen, oder hat das teilweise handfestere Grundlagen (z.B. Studienergebnisse)?«

Wir haben das Matching zusammen mit ExpertInnen aus dem Bereich Psychologie und Soziologie, die sich auf Gemeinschaftsleben spezialisiert haben, entwickelt. Dies betrifft vor allem die weichen nicht ganz greifbaren Angaben zum »Wohnumfeld« und »Gemeinschaftsleben«. Die Kriterien für »Wohn- und Lebensbereich« sowie »Mitmachen« basieren auf dem großen Erfahrungsschatz einiger Gemeinschaftsprojekte, die uns in Interviews von Ihrem Weg erzählt haben. Es ist also ein Mix aus Expertenwissen unterschiedlicher Fachleute und unseren eigenen Ideen. Als weitere Quelle dienen die Ergebnisse unserer Umfragen, die vornehmlich durch die Gerontologin und Sozialgeographin Maria Baumert erstellt werden. 

 

Gibt es gemeinschaftliche Wohnprojekte im Ausland?

Wir haben einige Projekte im Ausland, wenn auch noch nicht so viele. Eine Übersicht findest Du unter Communities Gemeinschaftsprojekte in Europa. Demnächst werden wir eine Funktion freischalten mit der man nicht nur nach Projekten, sondern auch nach anderen Suchenden suchen kann. Eventuell findest Du damit dann Mitstreiter für ein eigenes Wohnprojekt in weiteren Ländern. Bis dahin könntest Du auch selbst ein Wohnprojekt gründen, um Mitstreiter für Dein Vorhaben zu finden.

 

Was ist, wenn ich persönliche Beratung brauche?

bring-together kann für alles zum Thema Gemeinschaftsbildung und alternativer Wohnformen angesprochen werden. Dafür gibt es auf der Plattform selbst vorgesehene Buttons und Formulare.

Für konkrete Beratung bieten wir ein Expertennetzwerk an, dass bundesweit aufgestellt ist. Sollte nicht das passende dabei sein, helfen die allgemeinen Kontaktdaten immer weiter. 

E-Mail  und
Telefon +49 341 39 29 65 75