Wohnen in Bad Endbach

Kreis Marburg-Biedenkopf , Hessen , Deutschland

7.950

Einwohner

39 km²

Fläche

297 m ü. NHN

Höhe

35080

PLZ

Maximale Entfernung

Autobahnanschluss 20 km
Bushaltestelle 1 km
Arzt 1 km
Schule 1 km
Einkaufsmöglichkeit 1 km
Kita 1 km
Flugplatz 100 km

Wappen

Bad Endbach (bis 1973 Endbach, mundartlich Imbach) ist eine Gemeinde im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf, im Regierungsbezirk Gießen. Bad Endbach liegt 20 Kilometer westlich von Marburg, 15 Kilometer östlich von Dillenburg und 21 Kilometer nördlich von Wetzlar (jeweils... Bad Endbach (bis 1973 Endbach, mundartlich Imbach) ist eine Gemeinde im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf, im Regierungsbezirk Gießen. Bad Endbach liegt 20 Kilometer westlich von Marburg, 15 Kilometer östlich von Dillenburg und 21 Kilometer nördlich von Wetzlar (jeweils Luftlinie) im Hessischen Hinterland. Der als Kneipp-Heilbad anerkannte Ort mit dem Thermalbad „Lahn-Dill-Bergland-Therme“ ist eingebettet im Zentrum des Gladenbacher Berglandes im Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Er ist geprägt durch die bewaldete Hügellandschaft, die sanftgewellten Bottenhorner Hochflächen im Norden (im Mittel 500 m ü. NN) und das sich nach Osten öffnende Tal am Oberlauf der Salzböde. Südlich geht das Salzbödetal in den Höhenzug der Zollbuche mit der „Endbacher Platte“ über. Alte Handels- und Botenwege Durch das schon relativ früh dauerhaft besiedelte Gemeindegebiet (6. bis 8. Jahrhundert) verliefen bis ins späte Hochmittelalter wichtige Handels- und Botenwege, und zwar: Die ehemals sehr bedeutende Leipzig-Köln-Aachen-Lüttich-Antwerpener Fernhandelsstraße (Messe (Wirtschaft)-Straße), Brabanter Straße genannt, die die Bottenhorner Hochflächen von Ost nach West querte, und der süd-nördlich im Westen auf der Aar-Salzböde-Wasserscheide verlaufende Westfalenweg. Ferner die von Nord-Ost nach Süd-West ziehende „Herborner-Hohe-Straße“ auf der Wasserscheide des Schelderwaldes; sie wird heute als Forststraße genutzt. Diese Wege kreuzten sich an dem ehemals bedeutenden Kreuzungspunkt alter Fernwege in der Nähe der Angelburg (Berg) und der Wilhelmsteine im Schelderwald. Der hochmittelalterliche „Marburg-Dillenburger/Herborner Amtsweg“ (Botenweg), als Talweg angelegt, im Bereich des oberen Salzbödetales (Weidenhausen und Bad Endbach) auch „Obergerichtsweg“ genannt, war bis zum Bau der neuen Landstraße (1865), der heutigen Landesstraße L 3050, in Gebrauch. 650-jährige gemeinsame Geschichte Das Gemeindegebiet der Gemeinde Bad Endbach ist vollkommen deckungsgleich mit dem ehemaligen Verwaltungsbezirk „Obergericht“ des Amtes Blankenstein am Oberlauf der Salzböde und dem ehemaligen „Kirchspiel Hartenrod“. Alle Ortsteile, mit Ausnahme von Günterod, liegen eingebettet zwischen den Heegen (Mittelhessische Landheegen), der „Innenheege“ (Ostgrenze) und der „Außenheege“ (Westgrenze). Die heutige Gemeinde Bad Endbach kann somit auf eine über 650-jährige gemeinsame Geschichte zurückblicken. Tracht und Dialekt Die ehemals im Gemeindegebiet getragene Hinterländer Frauentracht mit der „Dell-Mutsche“ als Kopfbedeckung ist mit der letzten Trägerin Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Die „Dell-Mutsche“ war eine Variante innerhalb der gemeinsamen Trachtenlandschaft des ehemaligen Amtes Blankenstein, die im „Blankensteiner Obergericht“ getragen wurde. Im Gemeindegebiet wird Hinterländer Platt in der Variante des „Blankensteiner Obergerichtes“ gesprochen, jedoch mit abnehmender Tendenz. Entstanden ist ein neuer Regiolekt. Mehr erfahren

Geographie

Großräumig ist die Landschaft, in der Bad Endbach liegt, Teil der Südost-Abdachung des Rheinischen Schiefergebirges und bildet den Übergang zum Buntsandsteingebiet der Westhessischen Senke. Bad Endbach liegt an der Nahtstelle verschiedener Naturräume des Gladenbacher Berglandes,... Großräumig ist die Landschaft, in der Bad Endbach liegt, Teil der Südost-Abdachung des Rheinischen Schiefergebirges und bildet den Übergang zum Buntsandsteingebiet der Westhessischen Senke. Bad Endbach liegt an der Nahtstelle verschiedener Naturräume des Gladenbacher Berglandes, den Bottenhorner Hochflächen, dem Schelderwald und der Zollbuche (Naturraum), in einer abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft, westlich von Marburg, östlich von Dillenburg und nördlich von Wetzlar. Bottenhorner Hochflächen Kleinräumig zählt das nördliche Gemeindegebiet zur Südabdachung der Bottenhorner Hochflächen (im Mittel 500 m), einer Hochebene, die Teil des erdgeschichtlich uralten Angelburg-Massivs im Schelderwald ist. Das war eine ehemals weitaus höhere Einzelerhebung (Schollenhebung) aus dem Tertiär, die im Verlauf der Erdgeschichte bis auf die heutige maximale Höhe von 609 m (Angelburg) abgetragen wurde. Die Bottenhorner Hochflächen sind eine der ältesten Landoberflächen des „Rheinischen Schiefergebirges“. Die Bottenhorner Hochflächen sind Quellgebiet und Wasserscheide zugleich. Hier entspringen neben vielen kleineren Wasserläufen die größeren Bäche (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen): Schelde (mündet in die Dill), Gansbach (mündet in die Perf), Perf, Dautphe, Allna, Salzböde (münden in die Lahn) und Siegbach (mündet in die Aar/Dill). Sie lösen die Höhenrücken mit ihren Kegeln, Kuppen und Tälern in einzelne Siedlungsräume auf. Überall reicht die Natur (Wald) nahe an die Siedlungen heran und umschließt die einzelnen Ortsteile. Südlich des Oberlaufs der Salzböde schließt sich der nach einem historischen Wegkreuz Zollbuche benannte Höhenzug an. Der Siedlungsraum, das „Obere Salzbödetal“ Der Siedlungsraum der Gemeinde Bad Endbach am Oberlauf und Quellgebiet der Salzböde ist nicht nur naturräumlich, sondern auch aus historischer Sicht als zusammengehörig anzusehen. Umrahmt wird er von Bergen, die die 500-m-Marke und mehr erreichen. Der Berg Hiemerk (357 m), im Südosten des Gemeindegebietes zwischen Wommelshausen-Hütte und Weidenhausen, liegt wie ein Riegel mitten im Salzbödetal und schließt an der Nahtstelle dreier Naturräume den Naturraum Zollbuche mit dem „Oberen Salzbödetal“ nach Osten zum Unteren Salzbödetal kulissenartig ab. Hier im Salzbödetal, östlich vom Ortsteil Hütte, kurz vor dem Berg Hiemerk (Hiemerich,Fln.) liegt der tiefste Geländepunkt der Gemeinde mit 268 m. Die Gemeindegebiete von Hartenrod, Endbach und des Ortsteiles Hütte erstrecken sich entlang dem Bach Salzböde, der in der Gemarkung Schlierbach entspringt. Bottenhorn, Hülshof und Dernbach liegen auf der Bottenhorner Hochfläche, Schlierbach und Wommelshausen nördlich links der Salzböde jeweils in einem Talkessel in der Südabdachung der Hochfläche, Günterod liegt rechts der Salzböde, auf dem südöstlichen Höhenzug Zollbuche. Bad Endbach hat einen großen Waldbestand, 42,9 % (1702 ha) des Gemeindegebietes (3964 ha) sind derzeit mit Wald bedeckt, mit leicht zunehmender Tendenz. Die Gemeinde ist Mitglied im Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Mehr erfahren

Quelleangaben: Wikipedia OpenStreetMap DeStatis Gemeindeverzeichnis

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