Grüneinander - Gemeinschaftliches Wohnen im Mehrgenerationenhaus

»Alle Generationen unter einem Dach. Selbstverwaltet, solidarisch, ökologisch, nachhaltig.«

6 / max. 12 Personen

Mann, 77 Jahre
Mann, 60 Jahre
Mann, 37 Jahre
Frau, 69 Jahre
Frau, 70 Jahre
Frau, 35 Jahre

18-65 Jahre

gewünschte Altersspanne

alle Geschlechter

Geschlechtsverteilung der Gruppe

0 € einmalig / 0 € mtl.

Kosten einmalig / monatlich

Privates Projekt

Art des Projektinserates

Okt 2026 bis Mär 2027

aktueller Suchzeitraum

Gemeinschaftlich Leben / Arbeiten

Hausgemeinschaft
Miete, Gemeinschaftseigentum
Kapitalgesellschaft

Top 5 Grundwerte

Cohousing
Coliving
Mehrgenerationen
Neue Gesellschaftsform
Ökologisch-Nachhaltig

gemeinschaftsräume garten toleranz Alle anzeigen (30)

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Über uns

Vision

Wir sind „Grüneinander“, ein selbst gewählter Zusammenschluss ambitionierter, weltoffener Menschen unterschiedlichen Alters, die ihren Traum in die Tat umgesetzt haben: Die Schaffung eines generationsübergreifenden, ökologisch nachhaltigen und selbstverwalteten Wohnprojektes für Jung und Alt. 2023 erwarben wir ein 3020 qm großes Grundstück mit einem denkmalgeschützten, historischen Gasthof, einem Saal, historischen Ställen und einem großen Garten. Das Anwesen liegt wunderbar im Grünen, im ländlichen Großraum Hannover/Hildesheim und ist gut an den ÖPNV angebunden. Wir sind „Grüneinander“, ein selbst gewählter Zusammenschluss ambitionierter, weltoffener Menschen unterschiedlichen Alters, die ihren Traum in die Tat umgesetzt haben: Die Schaffung eines generationsübergreifenden, ökologisch nachhaltigen und selbstverwalteten Wohnprojektes für Jung und Alt. 2023 erwarben wir ein 3020 qm großes Grundstück mit einem denkmalgeschützten, historischen Gasthof, einem Saal, historischen Ställen und einem großen Garten. Das Anwesen liegt wunderbar im Grünen, im ländlichen Großraum Hannover/Hildesheim und ist gut an den ÖPNV angebunden.
Heute, Stand 01.11,.2026, sind die Sanierungs- und Umbauarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Zum einen wurde die Raumaufteilung optimiert, um mehr kleine, individuelle Wohneinheiten anzubieten. Zum anderen brachten wir die Gemeinschaftsflächen technisch auf den neuesten Stand: Die Wasser- und Abwasserversorgung wurden sichergestellt, die gesamte Elektrik in Haus und Saal erneuert sowie Internet/ WLAN im Haus auf allen Etagen sichergestellt. Der Großteil der Wohneinheiten erhielt neue Bäder. Zusätzlich entstanden im 1. OG ein Gemeinschaftsbad und eine Gemeinschaftsküche für Einzelzimmer, in denen Küche und Bad aus Gründen des Platzmangels nicht integriert werden konnten. Im Erdgeschoss sind barrierefreie Wohnungen entstanden, die älteren und körperlich beeinträchtigten Menschen vorbehalten sind.
Zur Organisation und Verwaltung eines solchen Gemeinschaftsprojektes bedarf es besonderer Rechtsformen, die wir in der Rubrik „Gemeinschaftsleben“ näher erläutern. Unser Grundgedanke dabei: Eigentum wird zu Gemeinschaftseigentum. Die Gesamtheit der MieterInnen verwaltet sich selbst. Jede Mieterin und jeder Mieter erhalten einen kleinen individuellen Wohnraum von rund 40 qm, der als Rückzugsort dient und ihre Privatsphäre schützt. Für alltägliche Routinen und soziale Bedürfnisse stehen eine Gemeinschaftsküche, ein Aufenthaltsraum, die Terrasse, der Garten, die Werkstätten und die Haushaltsräume zur Verfügung. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, ein gemeinschaftlich genutztes Arbeits- oder Esszimmer anteilig dazuzumieten.
Mit diesem Konzept ermöglichen wir bedarfsgerechten Wohnraum, schonen Ressourcen und können Miete und Betriebskosten sozialverträglich halten. Gleichzeitig entsteht ein gemeinschaftliches Miteinander von Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Lebenssituationen und vielfältiger Ansichten und Vorstellungen, die miteinander gemeinsame Werte wie Solidarität, Toleranz, Nachhaltigkeit und eine ökologische Ausrichtung teilen. Unser Ziel ist ein Leben in individualisiertem Wohnraum, eingebunden in eine wertschätzende Gemeinschaft mit sozialem Rückhalt. Unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht.
Zum Abschluss noch ein Wort über den Garten, der mit einer Besonderheit verbunden ist: Die Richtlinien des Europäischen LEADER-Förderprogramms sehen die Umsetzung von Projekten vor, die eine nachhaltige Entwicklung und Förderung der Biodiversität unterstützen. Daher werden wir einen Teil der Gartenflächen gemeinsam als Biodiversitätsgarten anlegen. Er dient später der Demonstration von klimaverträglichen, heimischen und insektenfreindlichen Pflanzen. Dies können Hecken, Sträucher, Wildstauden oder Kräuter sein. Zugleich wird der Garten ein Ort der Begegnung, Erholung und Bildung. Ob Schulklassen oder privat interessierte Menschen, jeder und jedem sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich privat oder mit Hilfe einer ehrenamtlichen Einführung über die Biodiversität von Klein- und Hausgärten zu informieren. Der Biodiversitätsgarten wird zu öffentlichem Raum und bleibt ganzjährig geöffnet.
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Warum?

Wohnen muss bezahlbar sein. Gemeinschaft verbindet. Einsamkeit ist kein Schicksal. Wir leben in einer Zeit gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen, des Raubbaus an der Natur, dessen Folgen sich im Klimawandel niederschlagen. Unser Leben wird komplexer, individualisierter,... Wohnen muss bezahlbar sein. Gemeinschaft verbindet. Einsamkeit ist kein Schicksal.
Wir leben in einer Zeit gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen, des Raubbaus an der Natur, dessen Folgen sich im Klimawandel niederschlagen. Unser Leben wird komplexer, individualisierter, schnelllebiger. Für viele Menschen wird es zunehmend schwierig, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, ob im Alter, in der Ausbildung, als Familie, Alleinerziehend, erwerbstätig oder in Rente. Teilhabe an Kultur und Bildung sind für Viele kaum mehr möglich. Oft kommt es zu sozialer Isolation und Einsamkeit.
Wir, die GründerInnen, sehen uns gemeinsam mit unseren MieterInnen als ein selbst gewählter Zusammenschluss von Menschen mit gemeinsamen Vorstellungen, Grundsätzen, Werten und Wünschen. Unser Ziel: Jede und jeder soll sich das Wohnen bei uns leisten. Können. Man verfügt über eine eigene kleine Wohnung, die Rückzugsort und Privatsphäre bietet. Gleichzeitig wird man eingebunden in die Gemeinschaft aller BewohnerInnen, die getragen wird von gegenseitiger Solidarität und sozialem Rückhalt.
Damit das funktioniert, haben wir eine besondere Form der Selbstorganisation gewählt. Kurz nach dem Kauf des Anwesens gründeten wir die Grüneinander GmbH. Unsere Immobilie und das Wohnprojekt gingen in den Besitz der GmbH über. Zugleich gründeten wir einen so genannten Hausverein, der sich aus der Gesamtheit aller MieterInnen zusammensetzt. Neue MieterInnen werden durch ihren Mietvertrag automatisch zu Mitgliedern. Aufgabe des Hausvereins ist die eigenverantwortliche Verwaltung des gemeinsamen Wohnens. Wir MieterInnen verwalten unsere Belange selbst.
Dies hat eine Reihe von Vorteilen:
Keine finanzielle Eigenbeteiligung erforderlich; Mieten von 11,- Euro/qm; ordentlicher, rechtssicherer und unbefristeter Mietvertrag; Beantragung von Transferleistungen wie Wohngeld, Grundsicherung oder Bafög sind möglich; Selbstbestimmung der Mieter über Räume, Nutzung, Aufteilung, Freiflächen etc.; flexible Nutzung der Räume durch das clusterartige Zusammenlegen mehrerer Wohneinheiten für Familien oder WGs; Ausschluss von Eigenbedarfs-Kündigungen und Verkauf.
Selbstverwaltung bedeutet aber auch persönliches Engagement von allen für alle. Wer sich für ein derartiges Wohnmodell entscheidet, muss zu regelmäßiger und ehrenamtlicher Mitarbeit in der Gruppe bereit sein. Zunächst geht es um das Erlernen notwendiger Methoden und Inhalte, das Einbringen eigener Ideen und die Übernahme von Tätigkeiten je nach Kraft und Ressourcen. Dann sollte man sich vorab grundlegend über das Modell „Mietshäusersyndikat“ informiert haben. Die Beteiligung an regelmäßigen Wohngruppentreffen und der Besuch von Treffen des Mietshäusersyndikats werden ebenso vorausgesetzt, wie die anteilige Übernehme anfallender Arbeiten und Aufgaben, z.B. das Schreiben von Protokollen oder die Übernehme der Gesprächsführung bei Gruppentreffen. Aber auch und insbesondere die Bereitschaft, Ämter in Verein und Geschäftsführung, Buchführung und Verwaltung zu übernehmen.
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