Arbeitstitel: Hauptsache der Popo ist drin – Wohnprojekt für not-so-rich-kids

»Einmal Miete – immer Miete. Just don´t do it. Mach lieber auf „klein aber dein“. Hauptsache der Popo ist drin.«

- / max. - Personen

aktuelle / geplante Gruppengröße

keine Angabe

gewünschte Altersspanne

alle Geschlechter

Geschlechtsverteilung der Gruppe

150.000 € einmalig / 0 € mtl.

Kosten einmalig / monatlich

Privates Projekt

Art des Projektinserates

keine Angabe

aktueller Suchzeitraum

Gemeinschaftlich Leben / Arbeiten

Hausgemeinschaft
Gemeinschaftseigentum
Genossenschaft

Top 5 Grundwerte

Cohousing
Transition Town
Gemeinsame Aktivitäten
Ökologisch-Nachhaltig
Teilen von Ressourcen

solidarität cohousing genossenschaft mikro-apartment tiny-apartment tiny-house junge menschen erste wohnung minimalismus small-footprint start-up berufseinsteiger auszubildende absolventen gemeinschaftsküche bezahlbar erste eigene wohnung beschränkung auf beschränkung auf das wesentliche reduce-to-the-max

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Über uns

Vision

Darf´s ein bisschen weniger sein? Der Fiat 500 bringt dich auch von A nach B. Hier im Größenvergleich mit dem Audi Q7. Wenn du nicht auf Rosen gebettet bist, dann haben wir eine Idee für dich: Wir wollen dir eine Möglichkeit aufzeigen, dir ein wenig finanzielle Unabhängigkeit... Darf´s ein bisschen weniger sein? Der Fiat 500 bringt dich auch von A nach B. Hier im Größenvergleich mit dem Audi Q7.
Wenn du nicht auf Rosen gebettet bist, dann haben wir eine Idee für dich:
Wir wollen dir eine Möglichkeit aufzeigen, dir ein wenig finanzielle Unabhängigkeit zu verschaffen. Aber nicht mit Day-Trading – das überlassen wir den Finance-Bros bei Youtube. Unser Vorschlag ist ungefähr so prickelnd wie Bausparen.
Die Idee des Projekts lautet: Bezahl nicht Miete für deine Wohnung, sondern bezahl Kredit.
Du fragst: wie soll das gehen? Ich hab kein Startkapital.
Die Antwort:
Pfeif auf Statussymbole und decke deinen echten Bedarf.
Mal ehrlich: Die Knautschzone brauchen wir doch nur, wenn alle hochrüsten. Lass es einfach…
Der Plan geht so:
1. Wir schneidern ziemlich kleine Wohnungen mit allem drum und dran (sogenannte „Mikro-Apartments“), so dass wir die Kosten im Zaum halten können.
2. Falls dir in deinem Mikro-Apartment mal die Decke auf den Kopf fällt, gehst du halt ins „Wohnzimmer“. Wir packen nämlich 25 Mikro-Apartments in ein Haus und bauen dazu noch einen großen gemeinsamen Wohnbereich, eine Art Café + Lounge mit Küche/Theke. Hier ist dann Platz für die Hausgemeinschaft und du kannst je nach Stimmung socialisen oder dich in deine eigenen vier Wände zurückziehen.
3. Wir machen das Projekt im Genossenschaftsmodell. Beim Kauf/Verkauf deiner Anteile fallen keine Grunderwerbsteuer, keine Makler- und keine Notarkosten an. So bleibst du maximal flexibel.
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Warum?

Was ist der Unterschied zwischen Monopoly und dem echten Leben? Bei Monopoly starten alle mit gleich viel Geld, im Leben nicht. Da starten manche als rich-kids in der Pole Position - und andere starten als not-so-rich-kids in der Prole Position. Es gibt aber noch einen zweiten... Was ist der Unterschied zwischen Monopoly und dem echten Leben?
Bei Monopoly starten alle mit gleich viel Geld, im Leben nicht. Da starten manche als rich-kids in der Pole Position - und andere starten als not-so-rich-kids in der Prole Position.
Es gibt aber noch einen zweiten Unterschied und der wiegt schwerer: bei Monopoly kannst du dir aussuchen, ob du mitspielen willst, im Leben nicht. Wohnen muss jeder – was so viel heißt wie: jeder muss mitspielen.
OK, klar, es gibt auch da Optionen. Viele struggeln hart um irgendwie mithalten zu können, manche spielen nicht ganz nach den Regeln, andere wanzen sich an jemanden mit Kohle ran, wieder andere geben auf und gehen in die Grundsicherung und zum Glück nur wenige lassen sich von der Musik von Suicidal Tendencies inspirieren….
Wir empfehlen folgendes: bleib erst mal bescheiden, spiele fair und ergreif die Initiative. Dann kannst du auch auf einen grünen Zweig kommen, ohne dich dafür kaputt zu machen. Dafür haben wir uns dieses Projekt ausgedacht.
Du fragst dich vielleicht warum wir uns für dich den Kopf zerbrechen.
Wir wohnen schon schön, uns kann es eigentlich egal sein, was an der Wohn-Front los ist.
Aber kann es das wirklich? Hat das nicht auch was mit uns zu tun, was in unserer Gesellschaft gerade passiert?
1. die Ungleichheit an Einkommen und Vermögen sowie das Armutsrisiko und das Verhältnis von Rentnern zu Erwerbstätigen nehmen zu.
2. die Bereitschaft zur Solidarität nimmt ab.
Nicht erst seit Brecht wissen wir: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“
Müssen wir uns wirklich wundern, wenn sich unsere Gesellschaft entsolidarisiert, wenn sich eine wachsende Zahl Menschen darüber sorgt, ob sie ihre Grundbedürfnisse noch sicher decken können – zum Beispiel ein warmes Dach über´m Kopf?
In vielen großen Städten ist die Wohnungsnot bereits ein massives Problem – und auch auf dem Land kennt man es inzwischen. Im Landkreis Ravensburg gilt Weingarten seit 2022 als erste Stadt mit einem besonders angespanntem Wohnungsmarkt.
[weiterführende Links mit Belegen für unsere Behauptungen findest du übrigens in der Projektbeschreibung – siehe INFOMATERIAL].
Hohe Mieten in der Neuvermietung treffen vor allem junge Leute. Warum?
Weil sie keinen günstigen Altvertrag haben, sondern zum ersten Mal die eigenen vier Wände suchen. Der wachsende Wohnungsmangel insbesondere bei jungen Menschen betrifft auch Baden-Württemberg, wie aus einer aktuellen Antwort des Bundesbauministeriums auf eine sogenannte „kleine Anfrage“ hervorgeht.
Wer eine günstige Wohnung hat, zieht nicht mehr aus, selbst wenn die Wohnung inzwischen zu groß geworden ist, weil selbst bei einem Umzug in eine kleinere Wohnung die Miete manchmal sogar noch höher ist, als vorher. Da macht ein Umzug natürlich keinen Sinn. Dieses Phänomen nennt man den „Lock-in-Effekt“.
Es ist verrückt: die Wohnfläche pro Kopf war noch nie so groß wie heute – und trotzdem fehlen Wohnungen.
Und gerade junge Menschen die nicht hier aufgewachsen sind, haben noch ein weiteres Problem: Es mag überraschen, aber sie sind auffallend oft von Einsamkeit betroffen.
Zwar sind sie über Social Media bestens über weite Distanzen digital vernetzt mit ihren Freunden in der Heimat, aber vor Ort fehlen ihnen oft die „analogen“ Kontakte und Freundschaften. Wenn dann mal Nachwuchs da ist, ergeben sich zwar ganz viele neue Kontakte - aber dazu muss es erst mal kommen. Gar nicht so einfach, allein in der Fremde eine:n Partner:in kennenzulernen.
Wohnen in einem bezahlbaren genossenschaftlichen Wohnprojekt – gemeinschaftlich mit anderen jungen Menschen löst da zwar auch nicht jedes Problem - aber es hilft einen ganz großen Schritt weiter.
Perspektivisch wollen wir unser genossenschaftliches Projekt ausbauen zu einem Cohousing-Projekt für junge Familien, denn erstens wäre es schade wenn junge Eltern ausziehen müssten, weil wir keine größere Wohnung bereitstellen können und zweitens streben wir langfristig sowieso einen Altersmix von 0 – 100 an.
Und den wollen wir durch intelligente umbaufähige Planung und durch Erweiterungsmöglichkeiten vorausdenken. Entweder finden wir für unser Projekt einen Bauplatz der auch einen späteren Erweiterungsbau zulässt oder aber wir bauen in einer Umgebung in der es in der näheren Umgebung geeignete Bestandshäuser gibt, die perspektivisch verkäuflich werden.
Für den Anfang brauchen wir aber erst mal Pioniere mit Elan und einer gewissen Bereitschaft zu so verlockenden Dingen wie „Bedürfnisaufschub“.
Für weitere Informationen schau dir die Projektbeschreibung an (sh. INFOMATERIAL) oder schreib eine Email an martinmadewagner@gmail.com
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