Wohnprojekt in Spandau - 2 Häuser, 22 Menschen

PK

»Wir haben Bock auf ein Leben in Gemeinschaft und wir haben zwei schöne Häuser in Spandau in Aussicht. Jetzt suchen wir Leute, die das mit aufbauen wollen :)«

3 / max. 22 Personen

Mann, 33 Jahre
Frau, 37 Jahre
Frau, 47 Jahre

0-99 Jahre

gewünschte Altersspanne

alle Geschlechter

Geschlechtsverteilung der Gruppe

35.000 € einmalig / 600 € mtl.

Kosten einmalig / monatlich

Privates Projekt

Art des Projektinserates

Mai 2026 bis Nov 2026

aktueller Suchzeitraum

Lebensgemeinschaft

Wohngemeinschaft
Gemeinschaftseigentum
Genossenschaft

Top 5 Grundwerte

Cohousing
Mehrgenerationen
Kinderfreundlich
Ökologisch-Nachhaltig
Teilen von Ressourcen

genossenschaft solidarisch tiere Alle anzeigen (11)

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Über uns

Vision

Hallo ihr Lieben, wir sind Patrick (33, Journalist), Jenny (37, Sozialarbeiterin) und Nora (47, Sozialarbeiterin) und wir bilden die Kerngruppe eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts, das wir in Spandau in zwei benachbarten Häusern gründen möchten. Wir drei haben uns über bring-together... Hallo ihr Lieben,
wir sind Patrick (33, Journalist), Jenny (37, Sozialarbeiterin) und Nora (47, Sozialarbeiterin) und wir bilden die Kerngruppe eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts, das wir in Spandau in zwei benachbarten Häusern gründen möchten. Wir drei haben uns über bring-together kennengelernt und entschlossen, gemeinsam die Gründung eines solchen Projekts anzugehen.
Wir sind dabei über diese schönen zwei Häuser mitten in Spandau gestolpert, die Platz für eine Gemeinschaft von 22 Personen bieten. Ein Haus ist in top saniertem Zustand (PV, Wärmepumpe, Fußbodenheizung und sogar Wasserstoffspeicher für die Wintermonate). Das andere Haus ist ein entkernter Rohbau, der viel Gestaltungsfreiheit lässt. Beide Häuser sind über einen Garten verbunden. Eine ziemliche Perle also! Wann hat man schonmal in Berlin gleich zwei leerstehende Häuser direkt nebeneinander. Wir sehen hier viel Potenzial.
Deshalb sind wir aktuell in Verhandlung mit dem Eigentümer. Er ist der Idee gegenüber sehr aufgeschlossen. Seine finale Zusage, dass er sich auf den Prozess der Genossenschaftsgründung einlässt, sollte in den nächsten zwei Wochen kommen. Wir stehen hier also noch am Anfang und würden uns daher sehr freuen, unsere kleine Kerngruppe um neue Mitglieder zu erweitern, die Lust hätten, mit uns dort zu wohnen und bei der Gründung und Gestaltung dieses Projekts mitzuwirken.
Damit ihr eine Vorstellung bekommt, welche Art von Gemeinschaft wir gerne gründen wollen und ob das genau euer Ding sein könnte, teilen wir hier unsere Vision mit euch. Das Wohnprojekt „Spandauer Sprotten“ (so nennen wir uns aktuell ;) möchte diese fünf Grundwerte verwirklichen:
1. Gemeinschaftlich und selbstverwaltet
2. Solidarisch und bezahlbar
3. Nachhaltig
4. Familien- und tierfreundlich
5. Politisch links und progressiv
(1) Gemeinschaftlich und selbstverwaltet
Ein Leben in Gemeinschaft, das zugleich private Rückzugsräume bietet, stellen wir uns sehr bereichernd vor.
Gemeinschaft spendet Lebensfreude und entlastet, weil z.B. immer jemand da ist, um auf die Kinder aufzupassen. Oder indem man einmal pro Woche für einen Teil der Sprotten kocht und ansonsten bekocht wird. Gemeinschaft verpflichtet zugleich auch, weil jeder Aufgaben übernehmen muss, die bei der Selbstverwaltung eines solchen Wohnprojekts anfallen.
Dabei können wir uns selbst unsere Regeln geben. Damit das nicht in endlosen Plenarsitzungen mündet, wollen wir einen klar geregelten Prozess der gemeinsamen Entscheidungsfindung einführen – beispielsweise die bewährte Selbstverwaltungsform der Soziokratie.
Unser Projekt bietet zugleich Platz für Menschen mit unterschiedlich starkem Bedürfnis, auch private Rückzugsflächen zu haben. So wäre das Leben im sanierten Haus das einer Groß-WG mit privaten Zimmern und geteilten Küchen und Bädern. Im Rohbau hingegen wäre es denkbar, Cluster-Wohnungen einzurichten – also etwas größere Privatzimmer, die eine Kochnische und Nasszelle haben, oder auch Mehr-Zimmer-Wohnungen mit eigener Wohnküche für Familien.
Die große Gemeinschaftsküche mit Wohn- und Esszimmer im EG des sanierten Hauses wäre jedenfalls für beide Häuser der zentrale Gemeinschaftsraum, den wir im Alltag oder für besondere Anlässe alle gemeinsam nutzen könnten. Außerdem planen wir noch eine Wohnküche mit Wintergarten für den Rohbau (damit die dortige Hausgemeinschaft auch ohne das Haus zu verlassen zusammenkommen kann) sowie einen frei gestaltbaren Gemeinschaftsraum im 1. OG der Remise. Hier ist also viel Platz für Ideen :)
(2) Solidarisch und bezahlbar
Ziel dieses Wohnprojekts ist nicht, Privateigentum zu schaffen, das man eines Tages mit Wertsteigerung verkaufen könnte. Im Gegenteil: Wir wollen Wohnraum jenen Miethaien entziehen, die damit Profit machen wollen, und in dauerhaft bezahlbares und lebenswertes Gemeinschaftseigentum umwandeln - auch für die kommenden Generationen. Nicht du besitzt das Anwesen, sondern die Genossenschaft, die wir dafür gründen und über den Kauf von Genossenschaftsanteilen durch die Bewohner:innen mit Eigenkapital ausstatten, um die Immobilie zu erwerben.
Solltest du eines Tages ausziehen, erhältst du genau die Genossenschaftsanteile zurück, die du anfangs reingesteckt hast. Bleibst du langfristig im Projekt, profitierst du von einer stabilen (und irgendwann sogar sinkenden) Miete zur Rückzahlung des Bankkredits, der zum Erwerb der Immobilie ebenfalls nötig sein wird.
Um den Bankkredit – trotz der leider sehr hohen Kaufpreise in Berlin – möglichst gering zu halten, würden wir gerne die Stiftung trias das Grundstück kaufen und dauerhaft an uns verpachten lassen. Diese Pacht ist viel niedriger als wenn wir das Grundstück selbst kaufen und den dafür nötigen, hoch verzinsten Kredit abbezahlen müssten. Weitere Möglichkeiten, die Kosten zu senken, sind größere solidarische Darlehen von Unterstützer:innen oder staatliche Förderkredite für die energetische Sanierung des Rohbaus und genossenschaftliches Wohnen.
Es ist daher noch nicht absehbar, wie hoch genau die Miete am Ende ausfallen wird. Aber eine Einzelperson mit einem Privatzimmer von 18 m2 könnte vielleicht mit 600 € Warmmiete rechnen und müsste vermutlich für etwa 35.000 € Genossenschaftsanteile kaufen. Wir wissen, dass das kein Schnäppchen ist. Leider ist in Berlins Immobilienmarkt aktuell nicht viel weniger drin – zumindest in gut angebundenen Lagen wie Spandau.
Falls ihr nicht genug auf der hohen Kante habt, könnt ihr für die Genossenschaftsanteile auch einen günstigen KfW-Förderkredit beantragen. Außerdem könnt ihr Familie und Freunde fragen, ob sie euch private Direktkredite geben, die ihr später zinslos in kleinen Raten zurückzahlt. Wir können euch dazu gerne beraten.
Zur Solidarität gehört auch, dass wir gerne 1-2 geflüchtete Personen aufnehmen würden. Die Stiftung Xenion würde in dem Fall die Genossenschaftsanteile kaufen. So könnten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, diesen Menschen den Neustart zu erleichtern.
(3) Nachhaltig
Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt ist bereits dadurch nachhaltig, dass es Ressourcen wie Wohnraum, Einrichtung und bestenfalls Lebensmittel teilt (statt es mehrfach einzeln anzuschaffen). Für gemeinschaftliches Kochen könnten wir Großpackungen bei Foodcoops und Gemüsekisten bestellen, um regionale Produkte zu bevorzugen und Bauern durch das Umgehen von Supermärkten zu unterstützen. Vegetarische und vegane Gerichte können beim gemeinsamen Kochen bevorzugt werden.
Bei der Sanierung des Rohbaus können wir auf eine möglichst nachhaltige Umsetzung achten. Allerdings sollte hier gelten: Wichtiger als das perfekte Passivhaus ist, dass sich die Bewohner:innen das Leben darin leisten können. Hier müssen wir als Gruppe gemeinsam abwägen, was möglich ist und was vielleicht erst später umgesetzt wird, wenn die anfängliche Kreditlast bereits reduziert wurde.
(4) Familien- und tierfreundlich
Patrick ist in einer großen Patchwork-Familie mit vielen Tieren aufgewachsen. Hunde, Echsen, Schlangen, Kaninchen, Vögel – es war wie ein kleiner Zoo. So bunt muss es bei uns jetzt nicht notwendigerweise zugehen, aber eine Katze und ein Hühnerstall wären schon Premium. Solange sich genug Leute finden, die sich gerne um die Tiere kümmern, sollte das kein Problem sein.
Auch Kinder beleben eine Gemeinschaft. Und ein afrikanisches Sprichwort besagt nicht umsonst, dass es ein ganzes Dorf braucht, um sie aufzuziehen. Für Eltern ist es sicherlich entlastend, immer Menschen um sich zu haben, denen sie und ihre Kinder vertrauen und die mal auf sie aufpassen und für sie mitkochen. Und für Kinder ist es genial, mit anderen Kindern zum Spielen zusammenzuleben.
Nora bringt eventuell bereits drei Kinder mit in die Gemeinschaft (das ist noch offen) und Jenny hat vor, ein Pflegekind aufzunehmen. Wir würden uns jedenfalls über Paare oder Alleinerziehende mit weiteren Kindern freuen :)
(5) Politisch links und progressiv
Wir erwarten nicht, dass wir eine Gruppe werden, die politisch immer komplett dieselben Ansichten teilt. Allerdings sollte es gewisse Grundwerte geben, die alle für selbstverständlich halten. Die Spandauer Sprotten sind ein linkes, progressives Wohnprojekt. Hier ist kein Platz für Sexismus, Queer-Feindlichkeit, Rassismus, Faschismus oder Antisemitismus (womit nicht gemeint ist, Israels Politik zu kritisieren). Zudem wollen wir wie gesagt solidarisch und nachhaltig unterwegs sein. Neoliberale, Verschwörungstheoretiker:innen, Esoteriker:innen, Klima- und Wissenschaftsskeptiker:innen sollten sich wahrscheinlich ein anderes Projekt suchen.
Und wer weiß, vielleicht finden sich im Rahmen unserer Gemeinschaft ja engagierte Bewohner:innen, die auch positiv in die Nachbarschaft wirken wollen - sei es durch Soli-Partys im Garten oder indem wir unseren freien Gemeinschaftsraum mal für politische oder kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen.
Und jetzt?
Wenn du unsere Vision und unsere Grundwerte teilst und jetzt denkst „Wow, darauf habe ich Bock!“, dann melde dich gerne bei uns über bring-together. Wir freuen uns, euch kennenzulernen.
Da wir aktuell noch am Anfang der Projekt-Gründung stehen, suchen wir vor allem Menschen, die sich aktiv in diesen Prozess einbringen wollen und können. Aber auch Menschen die wegen Kindern oder Beruf gerade nicht so viel Zeit haben, können sich gerne melden.
Wir sind gespannt auf die Menschen, die Lust haben, mit uns diesen Weg zu gehen. Und wir glauben, dass sich der Einsatz auszahlen wird; dass wir die Möglichkeit haben, hier ein wirklich lebenswertes Zuhause für eine bunte Gruppe zu schaffen :)
Liebe Grüße, eure Sprotten
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Warum?

Wir wollen eine progressive, solidarische, nachhaltige, familien- und tierfreundliche Gemeinschaft gründen, weil wir glauben, dass wir zusammen viel bewirken und ein lebenswertes Zuhause für 22 Menschen schaffen können.

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