Spirituell in Gemeinschaft

2. Juni 2020 Lesezeit: Lebensstile
Maren lebt aktuell in einer kleinen familiären Gemeinschaft. Sie möchte gern spirituell in Gemeinschaft leben und hat sich auf die Suche gemacht. Sie stellt Dir ihre Vision und Motivation für solche eine Lebensweise vor.

Interview mit Maren

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin 54, habe ein FH-Diplom in Architektur und bin seit dem Jahr 2000 nicht mehr berufstätig. Vor einigen Jahren habe ich Treffen organisiert über eine spirituell-ganzheitliche Internetseite und habe dabei mein Organisationstalent – verbunden mit fast hellsichtiger Intuition – entdeckt. Seit etwa 2004 habe ich hier zunehmend den Garten gestaltet und gepflegt, was ich gerne in einer Kombination von meinen Ideen und den Zufällen der Natur mache. Durch mein höheres Selbst fühle ich mich geführt auf meinem inneren Weg und habe beim Erhellen von dunklen Ecken in meinem Unterbewusstsein meine schamanischen Fähigkeiten entdeckt, wobei ich immer wieder auch auf der kollektiven Ebene arbeite.

Wie lebst du aktuell?

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und habe mit meiner Mutter und drei Schwestern in einem Haus mit Garten am Ortsrand gewohnt – mit der Natur als Spielplatz. Wir waren immer ein ziemlich geselliges, gastfreundliches Haus. Aktuell wohne ich in familiärer Wohngemeinschaft mit meiner Mutter, einem guten Freund und einer Katze in einer Wohnung in einem 6-Familien-Haus.

Was ist Deine Motivation in Gemeinschaft zu leben?

Ich wollte nie alleine leben und fand die Aufgabenverteilung mit mehreren immer sehr wertvoll. Zwar brauche ich immer wieder einiges an Zeit für mich alleine, aber ich habe viel Bedürfnis nach Austausch und gemeinsam verbrachter Zeit. Ich bin ziemlich energiefühlig und möchte daher Gleichgesinnte um mich herum haben. Lange habe ich gedacht, dass als individueller Mensch Gruppen und Gemeinschaften nichts für mich sind, aber z.b. bei einer spontanen Silvesterfeier über die erwähnte spirituell-ganzheitliche Plattform kamen lauter 'Ich bin kein Gruppenmensch'-Leute zusammen, und trotzdem – oder gerade deswegen – entstand ein berührendes Gemeinschaftsgefühl.

Wie lange suchst Du bereits und wie ist die Idee entstanden?

Meine Idee oder Vision ist so etwa 1998 entstanden und ich war immer wieder auf der Suche nach Menschen, mit denen ich diese verwirklichen könnte. Aktuell suche ich in Baden-Württemberg.

Was für eine Gemeinschaft suchst Du genau?

Meine Vision ist so etwa ein Halbkreis von kleineren, individuellen Häusern mit einem Gemeinschaftsgebäude im Zentrum, mit großen Bäumen, naturnahen Gärten und nah am Wald, vielleicht einer Quelle oder einem Bach, mit Haustieren und gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen, (Mantra-)Singen, Kreatives, Energiearbeit, Selbsterfahrung, Meditation. Ich kann mir auch ein  vegetarisch-vegan-rohköstliches Bistro oder Café für die Gemeinschaft vorstellen, aber gerne auch für Menschen von außen, und vielleicht einen kleinen Laden.

Dabei wünsche ich mir, daß wir immer weiter die Trennung von Mensch, Wohnen und Natur überwinden und immer mehr die Natur 'zu uns herein lassen' – und dass wir alle individuell wie gemeinsam auf dem Weg sind, immer mehr das Göttliche / Licht zu verkörpern.

 

Erstellt von Mary-Anne Kockel | Linkedin folgen

Maren stellt ihre Vision für eine spirituelle Gemeinschaft bei bring-together vor
Maren

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